Artikel in der Kategorie: zufriedener leben.
von Axel Speitmann
Über effektives und angenehmes Reisen.
Heute möchte ich die Gedanken zum Thema Urlaub weiterführen. Auch wenn wir alles geplant haben, kommt ja der Tag an dem wir aktiv werden. Wir müssen unseren Urlaub vorbreiten. Damit ist nicht nur Koffer packen und Flugticket bereitlegen gemeint.
Da sich seit meinem letzten Artikel meines Wissens nichts Wesentliches zum Thema „beamen“ geändert hat, bleibt Reisen nach wie vor teilweise beschwerlich, wenn man nicht mit einer Gefolgschaft von zehn bis fünfzehn Dienern und Kofferträgern verreist. Wem diese Annehmlichkeiten also nicht zur Verfügung stehen – und ich gehe davon aus, du gehörst dazu – der sollte den Urlaub so gut wie möglich vorbreiten, damit er ihn dann auch richtig genießen kann.
von Axel Speitmann
Wer kennt das nicht? Wir planen eine Reise. Wir packen den Koffer. Und weil wir nicht wissen, was uns am Ziel erwartet, packen wir natürlich für alle Eventualitäten ein. Regenwetter, Hagel, Wüstenwind, Sonnenbrand, Fischvergiftung, One-night-stand, gestohlenes Reisegepäck, Fotosafari, Alkoholverbot. Gummistiefel, Sandalen, Joggingschuhe, Ausweis, Nagelset, Reisewaschmittel, Kreditkarten, Reiseunfallversicherung und zwei Unterhosen in Reserve. Wir sind für alles gerüstet.
von Axel Speitmann
Es ist erst einige Tage her, dass Tausende von Menschen bei den traditionellen Ostermärschen für Frieden demonstriert haben. Mal davon abgesehen, dass bei solchen Veranstaltungen sehr stark politische und nicht humanitäre Aspekte im Vordergrund stehen, ist es doch gut zu hören, dass überhaupt Menschen auf die Straße gehen und sich für den Frieden einsetzen. Das wir seit Ende des zweiten Weltkrieges als Nation in Frieden leben können, ist nämlich den meisten von uns inzwischen nicht mehr als etwas Besonderes bewusst. Menschen wie ich, die weder den Krieg selber noch die Jahre des Aufbaus nach dem Krieg miterlebt haben, haben in der Regel keinerlei Bezug zu dem Thema. Auch bedingt dadurch, dass wir eine mehr und mehr politisch uninteressierte Gesellschaft werden, befassen sich auch immer weniger jüngere Menschen mit den Ereignissen zu Anfang des vergangenen Jahrhunderts.
von Axel Speitmann
(Foto von Sean Dreilinger)
Gestern habe ich meine Statistiken für den Blog genauer durchforstet und dabei eine für mich erschreckende Entdeckung gemacht. Über die Google-Suche war jemand mit der Eingabe „ich will nicht mehr leben“ auf meiner Seite gelandet. Nicht, dass ich über die Worte an sich erschrocken gewesen wäre. Es war nicht das erste Mal, dass ich mit dem Thema Selbstmord direkt konfrontiert wurde. Vielmehr war es die plötzliche Erkenntnis, welche Verantwortung ich mir mit dem Titel und der Zielsetzung des Blogs selber auferlegt habe. Eventuell hat ja nur jemand nach dem Thema „Selbstmord“ oder „nicht mehr leben wollen“ recherchiert. Aber vielleicht war da wirklich ein Mensch auf der Suche nach Sinn, nach Hilfe, nach einem, der einen Rat weiß. Vielleicht hat da jemand meinen Blog besucht mit dem Anspruch, dass ich ihm oder ihr zu einem „besseren Leben“ verhelfen kann.






