10 Erfolgsstrategien

Foto: © Jens Bredehorn/ PIXELIO www.pixelio.de

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von Axel Speitmann

Etwa Mitte Juli habe ich einen Artikel in einem englischsprachigen Blog gelesen, der sich mit Erfolgsstrategien und Erfolgsfaktoren befasste. Ich fand diesen Artikel sehr inspirierend und möchte ihn an dieser Stelle frei zusammenfassen und mit ein paar eigenen Gedanken ergänzen. Den Originaltext findest Du hier. Der Autor Craig Harper hat in diesem Artikel insgesamt zehn Faktoren herausgestellt, die seiner Meinung nach wichtig sind für persönlichen Erfolg:

1.       Wissen was Erfolg ist! Das klingt zunächst ein wenig banal. Wir wissen doch alle was Erfolg ist und wir sind alle in der Lage erfolgreiche von nicht erfolgreichen Menschen zu unterscheiden. Aber Craig hat einen anderen Denkansatz bei dieser Formulierung. Er sagt: Wir müssen wissen, was für uns Erfolg bedeutet. Denn Erfolg ist für unterschiedliche Menschen jeweils anders definiert. Und der Erfolg des Einen (z.B. eine Schwangerschaft) wäre die Katastrophe für den Anderen. Das bedeutet: Wir müssen zunächst einmal festlegen, was Erfolg für uns bedeutet. Wenn wir genau wissen, was wir im Leben erreichen wollen und was nicht , führt das zu einer inneren Spannung, so sagt Craig, die uns den nötigen Schwung gibt die Dinge anzupacken. Nur dann können wir etwas ändern in unserem Leben

2.      Sich mit den unbequemen Dingen anfreunden. Viele Menschen suchen immer die Abkürzung zum Glück. Sie wollen sich den schweren, steinigen Weg ersparen. Sie wünschen sich die Wunderpille oder den Lottojackpot, damit ihnen die unangenehmen Dinge und die harte Arbeit erspart bleiben. Wer immer versucht den leichteren Weg zu gehen, sagt Craig, der kann nur mittelmäßig werden. Wer die Unannehmlichkeiten und den schwereren Weg scheut, der vermeidet auch die damit verbundenen Erfahrungen und persönlichen Fortentwicklung. Dann kommt ein toller Satz: „Pain is a great teacher!“ Schmerz ist ein großartiger Lehrer. Wir lernen nicht immer was wir wollen, aber manchmal das, was wir brauchen.

3.      Versuche „rechtschaffen zu sein“ und nicht immer „Recht zu haben“. Manchmal klingen Übersetzung etwas hölzern im Vergleich zur Originalversion. Aber eine bessere Formulierung ist mir nicht eingefallen. Craig meint damit: Menschen, die immer Recht haben wollen, entfernen sich immer mehr von anderen und verpassen so manche Lektion, die das Leben für sie bereit hält, wenn sie nur zuhören würden. Arroganz stößt ab, Bescheidenheit macht attraktiv

4.      Strebe nach Respekt, nicht nach Popularität. Ein wesentlicher Schritt dahin ist, dass wir uns so geben, wie wir wirklich sind. Dann, wenn das Bild, das andere von uns haben, mit dem übereinstimmt, wer wir sind, sind wir auf dem richtigen Weg.


5.      Akzeptiere Unordnung (Im Original heißt es sogar: „umarme die Unordnung“) Was ist damit gemeint? Das Leben, sagt Craig, ist unfair, unvorhersehbar, unordentlich, unsicher, holprig und plump. Wer die Unordnung akzeptiert, der akzeptiert das Leben so, wie es wirklich ist. Während andere der Unordnung und Unvorhersehbarkeit des menschlichen Daseins erliegen und aufgeben, bist Du bewusst ein Ruhepol im Chaos.

6.      Werde nicht wie deine Eltern. Oder wie dein Boss. Oder irgendjemand anderes, der nicht du ist. Konformität steht vielen möglichen Erfolgsstories im Weg. Hör anderen Menschen zu; lerne von ihnen; aber denke, handle und entscheide selbst. Du brauchst keine Erlaubnis mehr dazu. Von niemandem. Du bist jetzt erwachsen.

7.      Nutze mehr von den Fähigkeiten, die Du bereits besitzt. Viele Menschen sind erfolglos, nicht weil sie nicht die notwendigen Fähigkeiten hätten, sondern weil sie sich nicht trauen sie einzusetzen. Oft ist es nicht die fehlende Qualifikation, die uns zum Scheitern verurteilt, sondern unsere Selbstzweifel und unsere Angst vor dem Ungewissen. Während die Einen zaudern, springen die Erfolgreichen über ihren Schatten und schauen, dass sie die Dinge irgendwie hinbekommen. Die Frage ist nicht, wieviel Befähigung Du für eine Sache mitbringst, sondern wieviel Du davon einsetzt.

8.     Sei ein Innovator kein Imitator. Richtig erfolgreich sind nicht die Schafe, die mit der Herde laufen. Nur wer eigene Ideen hat und umsetzt, kann wirklich erfolgreich sein. Wer nur imitiert, der kann allerhöchstens Zweitbester werden.

9.      Tue das, was die meisten anderen nicht tun würden. Wenn Du nicht so sein willst, wie die Mehrheit der Bevölkerung, dann musst du dich auch anders verhalten. Andere Ergebnisse erreicht man nur dann, wenn man die Dinge anders anpackt. Entscheide Dich dazu anders zu sein

10.  Sei wie Wasser. Kraftvoll. Sanft. Anpassungsfähig. Immer wieder anders. Unveränderbar zu sein in einer sich dynamisch ändernden Welt ist das beste Rezept für die Katastrophe. Nur wer in der Lage ist sich permanent anzupassen, kann Erfolg haben.

Was mir bei der Übersetzung und dem Schreiben dieses Artikels noch mal ganz bewusst wurde: Keine diese Strategien ist einfach. Alle sind entweder mit Arbeit oder mit Konfrontation oder Stress und mit „anders sein“ verbunden.

Erfolgreich sein ist also richtig Arbeit.

Nichts für jeden. Deswegen sind auch nur einige wenige wirklich erfolgreich.



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4 Aug 2009 | in erfolgreicher leben » | Kein Kommentar

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